Kurzfilmprogramm des Medienzentrums München mit den besten Filmen der jungen Szene Deutschlands
Samstag, 1. August 22.00 Uhr
Best of In eigener Regie
ESC
Kurzspielfilm, HDV, 20 Min., Regensburg 2008
OHA Productions
Chris hat sich von der realen Welt abgeschottet. Gefangen in der virtuellen
Welt eines Computerspiels versucht er etwas Furchtbares zu verdrängen,
das ihn in den Wahnsinn zu treiben scheint. Doch die dunkle Vergangenheit lässt
ihn nicht in Ruhe. Wie ein Puzzel aus vielen Erinnerungsfetzen vervollständigt
sich schließlich der Tag, an dem alles passierte.
Regie: Christof Pilsl: Produktion: Josua Beyer Buch: Christof Pilsl, Max Christmann
Kamera: Max Christmann Ton: Georg Kreuzer Schnitt: Christof Pilsl Musik: Danilo
Strancovic DarstellerInnen: Tom Sommerlatte, Sarah Stork, Claudia Lenzi,
Christian Stock Licht: Max Christmann Maske: Romina Hunger
Regieassistenz: Alexander Henneke Holst Szenenbild: Andreas "Punk" Flenkenthaler
Licht /Kameraassitenz: Marjan Gruenewals Tonassistent/Tonmischung/Sounddesign:
Konrad Glas Betreuung: Medienfachberatung Oberpfalz, Kathrin Sauer
Scuola Diaz
Kurzspielfilm, HDV, 10 Min., München, Berlin 2008
Kleine Lichter
Mitten in der Nacht, eine Schule in Genua: Der junge David liegt verprügelt
und
blutverschmiert im Flur. Im Hintergrund sind schemenhaft die Hosenbeine seines
Peinigers zu erkennen, ein mit einem Schlagstock bewaffneter Carabinierie.
Rückblende: David ist Fotograf und hat in der Schule Kontakt zu Sophie
aufgenommen, um über die Proteste gegen den G-8 Gipfel zu berichten. Doch
dann platzt mitten in der Nacht die Polizei in die Schule und die Ereignisse überschlagen
sich. Es ist der 22. Juli 2001, 3 Uhr Nachts, der G-8 Gipfel ist zu Ende.
Regie und Buch: Johannes Kagerer Kamera: Florian Trickes Ton: Thomas Diesel
DarstellerInnen: Matthias Renger, Diana-Marie Möller, Ulf Lehner, Charlene
Beck, Florez Wittmann Aufnahmeleitung: Chasper Senn Licht: Thorsten Wiegertshausen,
Jens Thurmann Maske: Anne-Charlotte Viriot
Kamerabühne: Johannes Leistner Ausstattung: Nora Weinelt Regie-Assistenz:
Jenny Sréter Komparsenbetreuung: Regina Karl Licht-Assistenz: Joanna
Piechotta
Ton-Assistenz: Alexander Bucea Betreuung: Medienzentrum München
Der Liebe wege(n)...
Kurzspielfilm, HDV, 24 Min., Nürnberg 2009
Gesa Lück und Team
Tom ist Annas Märchenprinz, doch für sie ist er "eine Liga
zu hoch" und Schokolade ist für Anna besser als Sex. Das zumindest
behauptet Susi, Annas beste Freundin. Während Tom nämlich eine nach
der anderen abschleppt, ist Anna unsterblich in ihn verliebt und weiß nicht
einmal wieso. Susi steht Anna mit Rat und Tat zu Seite und bezieht sich dabei
allzu gern auf die Weisheiten ihres Onkels Pablo: Onkel Pablo nämlich
hat immer recht, über Liebe weiß er alles. Doch kann das Anna zu
ihrem Liebesglück verhelfen? Tom nämlich hat
mittlerweile ein Auge auf Susi geworfen.
Regie und Buch: Gesa Lück Produktion: Florian Rust Kamera: Barbara Uliarczyk
Ton: Matteo Colaianni DarstellerInnen: Janne Drücker, Tobias Rosen, Juliane
Schlosser, Tom Sommerlatte, Alexander Scala, Carl von Hollen Maske: Maria Prusko
Betreuung: Medienfachberatung Mittelfranken, Medienzentrum Parabol, Klaus Lutz
Samstag, 8. August 22.00 Uhr
Best of flimmern & rauschen 2009
Wo wohnt der Wal?
Kurzspielfilm, HDV, 9 Min., München 2009
Häusl Crew
Düstere, in kühlen Schwarzweiss Bildern inszenierte Thriller-Komödie
um den ebenso sympathischen wie naiv chaotischen jungen Kfz-Mechaniker Norbert,
der von seinen wilden Tagen und Nächten erzählt, die er mit seinen
schrägen Freunden verbringt. Immer tiefer versinkt Norbert in einem Strudel
eigener Fehlleistungen.
Regie: Max Mayer, Produktion: Max
Mayer - Ivory Productions, Kamera: Jan Linnartz, Ton: Bastian
Huber, DarstellerInnen: Robert Freiberger, Holger Hoshy März, Clemens Niemeyer,
Rabea Schäfers, Elisabeth Bueb, Hoang Ho, Alexander Mayer
Maske: Rabea Schäfers Betreuung: Medienzentrum München, Maria Rilz
...und dann stolperte Anna.
Kurzspielfilm / 05:00 / Daniel Adam, Florian Opp, Chris McKissick
Anna kennt nur eine Sache, die für ihr gesamtes Leben ausschlaggebend
ist: Perfekt abgestimmtes Zeitmanagement! Alles scheint vollkommen geregelt
zu sein, bis zu dem Tag, an dem sich alles ändert und Anna in ihr altes
Leben nicht mehr zurück kann und will...
Maybe
Kurzspielfilm, DV, 19 Min., Pullach 2007/8
Filmgruppe Maybe
Der Film handelt von Freundschaft, dem „jung-sein“, der Suche
nach dem Glück und davon seine Grenzen zu finden. Der Film schildert die
ganz alltäglichen Erlebnisse einer Gruppe dreier junger Menschen in einer
Nacht...
Im Kern der Gruppe stehen zwei filmbegeisterte Jugendliche, die auch beruflich
im Filmbereich ihre Perspektiven sehen. Mit ihrem Film wollen sie ein ganz
anderes Bild heutiger Jugendlicher, das durch alle Medien geistert, vermitteln:
eine Jugend ohne Komasaufen, Porno-Rapper und rohe Gewalt. Denn über alle
Bilder des Schreckens, die aktuell suggeriert werden, wird leicht vergessen
wie schön und unbeschwert die Jugend sein kann.
Regie / Produktion: Mariko Minoguchi Kamera: Thomas Spitschka Aufnahmeleitung:
Liv Scharbatke Darsteller: Janne Drücker, Wilma Elles, Sydney Gersina,
Rocco Stark, Raphael Nicholas, Betreuung: Medienfachberatung Oberbayern, Michaela
Schachtner
The Destructors
Spielfilm / 10:43 / Benjamin Pfohl, Victor Schwab, München 2008
Nach der gleichnamigen Vorlage von Graham Green entstand das bedrückende
Dokument einer Jugend ohne Perspektive: Fünf Jungs aus der Münchner
Mittelschicht wissen nichts mit ihrer Freizeit anzufangen. Sie schauen fern,
spielen Playstation und hängen in Einkaufszentren rum. Aus Langeweile
beschließen sie, in eine Wohnung einzubrechen und sie zu zerstören...
Samstag, 15. August 22.00 Uhr
Best of Deutscher Jugendvideopreis
4-xtra
Lukas Thiele, 23 Jahre, Kassel, 2.30 min
9 x 12 Quadrate werden zu einem bunten Mosaik mit Schlagzeugern und Gitarristen.
Oder zu einem pixeligen Jump and Run-Spiel.
Nichts zu danken
Moritz Menacher, 25 Jahre, Karlsruhe, 6.45 min
Ein paar Fotos im Automaten schießen, einmal mit Verkleidung, einmal
ohne. Den Hamster füttern, allein in einer Bar sitzen. Der unspektakuläre
Alltag eines netten alten Herrn. Oder doch nicht?
Scream
Maximilian Modl, 20 Jahre, Berlin, 1.45 min
Handydisplays, Kopien und Datenströmen. Wenn der Mensch auf die Maschine
trifft, hilft manchmal nur noch eines: Schreien.
Asmus
Moritz Walker, 17 Jahre, Wilhelmsdorf, 28.45 min
Asmus lebt in seiner eigenen Welt. Einer Welt voller Seifenblasen, klingelnder
Wecker - und natürlich mit Anna, die ebenso nah wie weit weg ist.