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ARGE THEATRON MusikSommer:
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THEATRON MusikSommer 30. Juli. - 20. August 2009
= 53 Konzerte + 11 Kurzfilme + 2 Feuerwerke
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Donnerstag, 13. August 2009, 19.00 Uhr |
SICKCITY |
Indie |
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Atomare Bewaffnung mit viel Bass und noch mehr Kick führt zu thermonuklearem,
posttraumatischen Discoschranz. Als dessen führende Protagonisten machten
sich *SICKCITY aus München in der jüngeren Vergangenheit einen Namen
unter Genießern lauter und tanzbarer Live-Musik. Der Ausgangspunkt ihrer
Musik liegt in den Tiefen des dehnbaren Begriffes Indierock, aber die vier Jungs
haben in den vergangenen Jahren zu viel geravet, als dass sie die Einflüsse
schartiger Elektronenmusik einfach ausblenden könnten. Auf zahlreichen Konzerten
im In- und Ausland schwangen Bienenköniginnen und coole Katzen seit der
Gründung im Jahr 2006 ihr Tanzbein und nicht umsonst spielten *SICKCITY
im Vorprogramm von bekannten Bands wie den Trashmonkeys, Shitdisco oder Maximo
Park.
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Donnerstag, 13. August 2009, 20.00 Uhr |
UH OH |
Glampop |

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OhUh gründete sich im April 2008 – wofür vorher folgendes passieren
musste: Schulzeit komplett zusammen verbracht, aber eher im Proberaum als im
Klassenzimmer. Das können sich Hase Höfer und Nina auf die Fahnen schreiben.
Diverse Bands, immer Musik als Hauptsache. Schließlich mündete das
gemeinsame Musizieren in die Band Crash Tokio, die als klassischer Vierer knackigen
Indierock spielte, erst bei Marc Liebschers Blickpunkt Pop veröffentlichte
und auf Tapete Records zwei Alben herausbrachte. Während „We are plastic“ noch
im Gitarrenfeld ackerte, schlich sich die Platte „Heads, we’re dancing“ von
Crash Tokio schon mal rüber ins Tanzgefilde. Dorthin, wo sich vor allem
Nina am wohlsten fühlte. Und hinwollte. Weg hingegen zog es Pese, Sänger
von Crash Tokio – der hängte den Frontmann an den Nagel, um 1a Tourbegleiter
zu werden. Und in direkter Umkehrung wechselte daraufhin Nina vom Bass zur Rampenfrau.
Somit war Crash Tokio tot – lang lebe UhOh! Hase und Nina setzen sich hin
und schrieben Tanz-Songs nach Herzenslust. Ohne große Umschweife, einfach
aus dem Bauch raus. Nachdem die ersten Stücke zackig poppten, schüttelten
sich Nina und Hase gegenseitig die Hand und hoben UhOh aus der Taufe. UhOh – heißt „Hoppla!“,
ist bei den Talking Heads geklaut und klingt: Sexy, ungestüm, dance-y. Das
sind auch die Koordinaten – etwas Talking Heads, viel Tom Tom Club, ein
bisschen Laid Back. Und Pop-Attitüde à la ABBA und Queen. Womit die
Lieblingsbands von Nina versammelt sind, voilà. Als Band im Boot kamen
dann in schneller Folge hinzu: Red „The Clever Kid“ an den Keyboards,
Frontmann von MISSOURI. Am Schlagzeug Tobias „T Bot“ Helmlinger,
der zuvor jahrelang den Platz am ROBOCOP KRAUS-Bass einnahm. Noch nie in einer
Band gespielt hatte Van Szell – macht aber nix, wenn alles passt an der
Gitarre. Haben ja schließlich die anderen schon Band-Vergangenheit genug.
Für Hase blieb somit der Bass übrig, den er ja schon von seiner Band
ANNA ZOITKE gewohnt ist. Am Mikro, wie gesagt, „AC“ Nina Casey, die
nach unzähligen Bassistenleben bei MILES, CRASH TOKIO, PHONOBOY etc. endlich
sein kann, was sie ist: VORNE.
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Donnerstag, 13. August 2009, 21.00 Uhr |
FRITTENBUDE |
Elektropunkrap |
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Was der Einzelne für sich unter kaputt verstehen will, bleibt ihm selbst überlassen.
Dass sich bei Frittenbude die Geister hinsichtlich der Zuordnung dieses Attributes
scheiden werden, ist so unwahrscheinlich wie gewollt. Aber, lässt sich dieser
Dreck überhaupt definieren? Nein, nur produzieren! Gefallen will man damit
nur dem, der es sich gefallen lassen will. Oder besser gesagt, demjenigen, der
sich nicht zu fein ist, es sich gefallen zu lassen. Es geht um die Bewegung der
Nacht, Kunst im weitesten Sinne, die sich mit stroboartigem Augenzwinkern und
nicht therapierbaren Anführungszeichen ausgestattet ihre Schneise drischt.
Kein Spiegel unserer Zeit, vielmehr das Megaphon an deinem Ohr. Oder nennen wir
es die Faust im Getriebe, das Sandkorn im Auge, der kleine Teufel auf der Schulter
des Engels auf der Schulter des Affen auf dem Rücken des Teufels.
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Rocksommer
Verantwortlich für das heutige Programm ist FEIERWERK e.V.

am Olympiapark See
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MusikSommers
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