Mo 2.8. 19 Uhr
b. o s. s.
SPRINGSTEEN AUF OBERPFÄLZISCH
Als Duo erweisen Hubert Treml und Franz Schuier dem amerikanischen Superstar
Bruce Springsteen ihre spezielle oberpfälzische Referenz. Das ganze
hört sich so an, als hätte der „Boss“ seine Lieder
selbst irgendwo zwischen Regensburg und Tirschenreuth gefunden.
Und Titel
wie Feia (Fire), Föiwa (Fever) und Dschunglgegnd (Jungleland) klingen
im bayerischen Dialekt wie selbstverständlich.
„In den Jubelorgien der real existierenden Neoliberalen, der Yuppies und
ewig frohen Erfolgspositivisten erscheint Guthries Lebenswerk sonderbar erfolg- und sinnlos. Keine goldenen Schallplatten, keine Dankesreden in den Nachtprogrammen
der Oscar-Verleihungen. Nichts. Die wenigen Plattenaufnahmen machen ihn zum permanenten
Geheimnis. Woody Guthrie hat sich den von Trendsettern konzipierten Vereinfachungen
versperrt. Seine Poesie lebt von den Früchten der harten Realität.
Keine ästhetische Schule, kein modisches Label hat so viel Einfluss auf
Melodie, Sound und Sprechduktus wie die unaushaltbare Welt“ (Wenzel).
Für
die Übertragung der Lieder des amerikanischen Songwriters und Folksängers
in die deutsche Sprache erhielt Wenzel 2003 den Deutschen Folkpreis und den Preis
der Deutschen Schallplattenkritik.