JAZZ IM THEATRON
Die letzten vier Tage des Musiksommers im Theatron werden in diesem Jahr zu einem Fest der Münchner Jazz-Szene. Mehr als sechzig Musikerinnen und Musiker aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen laden das Publikum zu einer musikalischen Expedition in exotische Klangwelten ein, in denen sich der Jazz schon immer gern niedergelassen hat. Das musikalische Spektrum der Münchner Szene lässt keine Wünsche offen und es gibt in den Münchner Jazz-Clubs viel zu entdecken. Die Reihe Jazz Cross Over soll Sie dazu ein bisschen verführen.
Blarz wurde 1998 gegründet und spielt hauptsächlich Kompositionen des Gitarristen Andy Birkenhauer. "Schöne Wechsel, schöne Melodien" wurden der Band nach ihrem Konzert bei den Regensburger Jazztagen 2000 von der Presse attestiert. Stilistisch siedelt sich die Gruppe beim zeitgenössischen Jazz an, der sich munter mit Funkygrooves sowie Latin-, Blues- und Rockelementen mischt. Für den richtigen "Blarz" sorgt nicht zuletzt der treibende Bläsersatz.
Andy Birkenhauer (guit), Jim Foitik (b), Christian Haller (tenorsax), Josef Köttel (altsax), Helmut Sinz (piano), Bernd Petruck (drums)
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Dienstag, 28.8. 20.30 Uhr
QUADRO NUEVO
Tango, Valse Musette und andere Schmonzetten
Das Besondere an dieser Band ist die aussergewöhnliche Instrumentierung. Quadro Nuevo spielt in der Quartettbesetzung einer fast vergessenen Ära und lässt damit den Tango, den Kubanischen Walzer, den Valse Musette und die italienischen Canzones aufleben. Aber auch Flamenco, Latin, Jazz und Filmmusik inspirieren das Spiel der vier Musiker. Ihr Programm ist immer sorgsam ausgesucht und besticht durch selten dargebotene und neu arrangierte Werke, die das Paris der 50er, Havannas Lebensgefühl, Argentiniens Temperament, Spaniens Duende und ein fast schon verklungenes Italien wieder erwecken.
Mulo Francel (sax), Heinz-Ludger Jeromin (acc), Didi Lowka (b), Robert Wolf (guit)
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Mittwoch, 29.8. 19.00 Uhr
MAIRINGER/LEHERMANN QUARTETT
Cooler Jazz
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Michael Mairinger und Karl Lehermann gründeten ihre Band im Frühjahr 1999.
Das legendäre Gerry Mulligan Quartett ist ihr Vorbild und prägend für den "coolen" Stil ihrer Musik.
Das Mairinger/ Lehermann Quartett brilliert mit bekannten Standards, Highlights der Kompositionen Gerry Mulligans und mit Eigenkompositionen. Die pianolose Combo lässt den für eine solche Besetzung charakteristischen Sound wieder aufleben.
Karl Lehermann (tp), Michael Mairinger (barisax, comp, arr), Sava Medan (b), Stephan Staudt (dr)
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Mittwoch, 29.8. 20.30 Uhr
ULI SCHIFFELHOLZ TRIO
Progressiver Jazz zum Mitgrooven
"A modern concept of jazz" lautet der Slogan der drei jungen Musiker aus Marktoberdorf, die sich gänzlich dem progressiven Jazz verschrieben haben. Ihre Kompositionen und Arrangements werden von Einflüssen des Neoklassizismus, afrokubanischer Rhythmen sowie des "Modern Jazztime" geprägt.
Dem Trio gelingt es dabei in der Besetzung Saxophon, Bass und Schlagzeug, einen ungemein dichten, pulsierenden und doch filigranen Sound zu schaffen.
Das zwingt zum Mitgrooven und macht Zuhören zum reinsten Vergnügen.
Hansjörg Schiffelholz (b), Uli Schiffelholz (dr, perc), Oliver Schütz (alt-, sopransax)
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Donnerstag, 30.8. 19.00 Uhr
MELANIE BONG - CAMINHOS CRUZADOS
Brasilianische Kompositionen mit Avantgarde-Elementen
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Melanie Bongs ausdrucksstarke Stimme wurde bereits als "Stimme mit Flügeln" bezeichnet. Mit ihrem Bandprojekt "Caminhos Cruzados" - "gekreuzte Wege" - nimmt die Sängerin brasilianische Rhythmik und Liedkunst als Ausgangsbasis und verbindet sie mit Eigenkompositionen, Modern Jazz und Avantgarde-Elementen.
Genauso verschieden und facettenreich wie die einzelnen Musiker, die sich zum Projekt "Caminhos Cruzados" zusammen finden, sind die Klangbilder, die sie aus der brasilianischen Musik entstehen lassen.
Melanie Bong (voc), Johannes Enders (sax, flute), Azhar Kamal (guit), Claudio Wilner (perc)
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Donnerstag, 30.8. 20.30 Uhr
ANETTE FRANK QUARTETT
The Music of Cole Porter
Die Sängerin Anette Frank besticht vor allem durch technische Versiertheit und ihre sprühende Musikalität. Ihre stilistische Bandbreite vom Chanson bis hin zu anspruchsvoller moderner Vokalmusik hat sie im In- und Ausland erfolgreich unter Beweis gestellt.
Ihr neuestes Projekt gilt der Musik von Cole Porter, dessen charmante Kompositionen sie in einfallsreichen Arrangements in die heutige Jazzwelt transportiert.
Anette Frank (voc), Pernhard Pichl (p), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr)
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Freitag, 31.8. 19.00 - 22.00 Uhr
LA NOCHE DEL RITMO CARIBEÑO
Zum grossen Finale des Musiksommers 2001 wird in der "Noche del Ritmo Caribeño" eine heisse Nacht im spätsommerlichen München gefeiert. Rund zwanzig Musiker aus der Münchner Latin-Szene präsentieren eine karibische Show und laden das Publikum zum Tanzen ein.
Einer der Schlüsselfiguren dieser Szene ist der aus Kolumbien stammende Musiker Mauricio Diaz, der dieses Programm zusammengestellt hat. Er spielte u.a. bereits bei Oskar de Leon, Eros Ramazotti und Ruben Gomez. Seine hochkarätigen, internationalen Freunde stammen aus den Ländern Kolumbien, Venezuela, Kuba, Chile, Peru und Deutschland.
Diese konzentrierte Latin-Power bringt die Atmosphäre im Theatron am Olympiasee mit Sicherheit zum Kochen.
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LATIN MACUMBA
Ein temperamentvoller Mix aus Latin, Pop, Jazz, Rap und Acid. Kay Richter (perc), J. Bürger (sax), Mauricio Diaz (p), Roger "El Tigre" Mancevo (timbal), Ramón Plaza (Conga), Rafael Pareja (b), Carlos Negrón (tp), German "Potoso" Diaz (tb), Jonhy Bonilla (rap), Raúl Bacallao (rap)
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SE FORMÓ
Die Gruppe besticht durch einen aussergewöhnlichen Bläsersatz, die harmonische Raffinesse der Posaunisten und exzellente Percussionisten. Das Ganze gepaart mit Bass, Gesang und viel südamerikanischem Temperament ergibt eine hochexplosive Mischung aus Latin-Beats, Boogaloos, Mambos, Rap Latino, Salsa und Son Cubano. Alexis García (MC), Mauricio Diaz (p), Carlos Negrón (tp), Kay Richter (perc), Nelson Ivan "El Niño Caribe" Diaz (violine), Ramón Plaza (bongo), Dagoberto Dellaquia (voc), Roger "El Tigre" Mancevo (timbal), Rafael Pareja (b), Johannes Herrlich (tb), Busch Kellem (tb), German "Potoso" Diaz (tb), Carlos Negrón (tp), Gustavo "El Ñaño" Miño (bongo), Martha "La Ñaña" de Miño (voc).
Zur Feier des grossen Finales mit Salsa und Merengue y Ron
stehen am Schluss alle Musiker gemeinsam auf der Bühne.
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